Espressokocher – die klassischen Kaffeekocher

EspressokocherWer beim Zubereiten von Kaffee oder Espresso nicht zu einer automatischen Maschine greifen kann, kann diese beiden Getränke auch ganz klassisch mit einer Espressokanne zubereiten. Dafür wird hier auf eine automatische Zubereitung mittels Espressomaschine verzichtet, vielmehr wird der Kaffee manuell auf dem Herd zubereitet. Gerade im italienischen Raum schwören die Bewohner auf diese Art der Zubereitung, da der Geschmack besonders intensiv sein soll. Ob das wirklich so ist und wie die Zubereitung funktioniert, soll Ihnen der folgende Espressokocher Testbericht näherbringen.

Espressokocher Test 2017

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Der grundsätzliche Aufbau guter Espressokocher

EspressokocherBei einem Espressokocher werden die meisten Menschen im ersten Moment an eine Espressomaschine denken, die den Espresso in wenigen Sekunden aufkocht und zubereitet. Tatsächlich gibt es Espressokocher, die auf diese Weise funktionieren – sie werden aber dann als Espressomaschinen bezeichnet.

Der klassische Espressokocher arbeitet ohne elektrische Energie und wird nur mit der Hitze der Herdplatten oder des Ceranfelds erhitzt. Die Zubereitung des Kaffees funktioniert dabei ganz klassisch und sorgt somit für einen intensiven Geschmack.

Zunächst sei gesagt, dass das elektrische Espressokocher eine sehr eigene Bauform besitzen und somit sofort als solche erkannt werden können. Der Espressokocher sieht wie eine schmale Kaffeekanne aus, die allerdings aus zwei Teilen besteht. Beide Teile lassen sich dabei verschrauben oder aufeinander stecken. Der obere Part wird als Behälter für den späteren Kaffee oder Espresso genutzt. Im unteren Bereich wird das heiße Wasser mitsamt dem Pulver eingefüllt.

Ähnlich wie bei einer Teekanne wird das Wasser auf dem Herd erhitzt. Ist der Kaffee dann fertig, entsteht ein Geräusch, welches einem Husten gleichkommt. Hören Sie dieses Geräusch, dann ist der Kaffe fertig zubereitet und Sie können die Kanne von der Platte nehmen.

Die Schritte zum richtigen Kaffee

Wenn ein manueller Espressokocher aus Porzellan, Edelstahl oder Aluminium gekauft wird, fragen sich viele Käufer im ersten Moment, wie die Zubereitung eigentlich funktionieren soll. Bei einer automatischen Espressomaschine ist die Zubereitung, Erfahrungen zufolge, wesentlich einfacher, doch schwören gerade die Kaffeeliebhaber auf die Qualität der manuellen Zubereitung. Durch den direkten Kontakt mit dem Wasser wird das Pulver so aufgekocht, dass der Geschmack sehr intensiv und stark ist. Gerade wer auf starke Espressos steht, wird um die Anschaffung eines Espressokochers nicht herum kommen. Wer lieber sanfte Kaffees mag, sollte dann aber lieber zur Espressomaschine greifen. Milchkaffees können mit einem Espressokocher nämlich nicht zubereitet werden, ohne zusätzliches Equipment zu kaufen. Hier wäre ein separater Milchaufschäumer notwendig, der bei einer automatischen Espressomaschine von Nespresso oder Philips bereits eingebaut wäre.

Bevor der Kaffee aber getrunken werden kann, müssen einige Schritte durchgeführt werden. Zunächst einmal muss die gesamte Konstruktion auseinander geschraubt werden. Der obere Behälter wird dann zur Seite gelegt und beim unteren Part sehen Sie dann ein grobes Sieb. Dieses Sieb kann mit nur einem Handgriff abgenommen werden – darunter befindet sich dann ein weiterer Behälter. Dieser Behälter ist für das Wasser gedacht, welches im Nachhinein für den Kaffee bestimmt ist.

Tipp! Möchten Sie knapp 4 Tassen an normalem Kaffee mittels eines Espressokochers zubereiten, dann benötigen Sie eine Wassermenge von 200 Millilitern. Zudem muss das Sieb vollständig gefüllt werden.

Sie können kaltes Wasser in den Behälter geben, müssen dann aber damit rechnen, dass der Kaffeegeschmack sehr bitter wird. Alternativ lässt sich das Wasser im Wasserkocher vorkochen und dann in den Behälter geben. Kaffeeliebhaber sagen einstimmig, dass der Kaffeegeschmack somit wesentlich besser sei.

Der Grund dafür ist einfach. Durch das Aufheizen der Espressokanne erhitzt sich auch das Material selbst. Die Espressokocher bestehen immer aus Metall. Metall hat die Eigenheit, dass gewisse metallische Stoffe bei hohen Temperaturen gelöst werden und somit in den Kaffee gelangen können.

EspressokocherDiese Stoffe sind zwar nicht gesundheitsgefährdend, sorgen allerdings für einen metallischen und bitteren Geschmack. Ist das Wasser bereits im Vorfeld gekocht, dauert der Vorgang des Kaffeekochens bzw. des Espresso kochens nicht besonders lang und das Material der Kanne bleibt kühl.

Haben Sie das Wasser in den unteren Behälter gegeben, setzen Sie das Sieb auf den Behälter. Jetzt greifen Sie zum gewünschten Kaffeepulver und füllen das Sieb vollständig. Vollständig heißt in diesem Fall, dass Sie das Sieb bis zu der Marke füllen, wo sich das Ventil befindet. Meist wird auch eine kleine Markierung von den Herstellern angebracht. Drücken Sie das Pulver nicht fest, sonst würde es unnötig durch die Ritzen gedrückt werden.

Im Anschluss schrauben Sie den oberen Behälter auf die Konstruktion und stellen den gesamten Espressokocher auf die Herdplatte. Stellen Sie den Herd auf mittlere Hitze ein und warten Sie nun, bis der Kaffee fertig ist. Sie werden feststellen, dass sich das Wasser jetzt durch den Filter bis in den oberen Behälter drückt.

Da das Wasser durch den gesamten Filter wandert, wird hier der Kaffeegeschmack des Pulvers aufgenommen. Ist der Behälter vollständig mit dem Wasser gefüllt, ertönt ein Geräusch, welches einem Husten gleichkommt. Nun ist der Kaffee oder der Espresso fertig und kann in die Tassen gefüllt werden.

Auf den Herd kommt es an

Achten Sie beim Kauf eines leicht zu reinigenden Espressokochers aus Edelstahl oder Aluminium genau darauf, für welchen Herd sich der jeweilige Kocher eignet. Gerade ältere Espressokocher können meist nur auf elektrischen Herden oder Herdplatten gestellt werden, die mit Gas arbeiten. Wer einen Induktionsherd hat, wird hier meist nicht weit kommen. Die neuen Modelle von Bialetti oder anderen namhaften Marken können aber auch mit einer Induktionsfunktion im Test überzeugen. Allerdings müssen die Hersteller immer angeben, für welchen Herdtyp der Espressokocher geeignet ist. Achten Sie deshalb genau auf die Angaben der Hersteller ob Ihr gewünschtes Modell für Induktionsherde geeignet ist, damit Sie keinen Fehlkauf tätigen.

Die bekanntesten Marken in der Übersicht

Die wohl bekannteste Marke im Bereich der Espressokocher ist Bialetti. Bialetti stellt seit vielen Jahren die besten Espressokocher her, die immer wieder als Testsieger hervorstechen und die Sie auf dem Markt kaufen können. Dabei gibt es die Kocher in der klassischen sehr eckigen Form, doch werden die Espressokocher mittlerweile auch in sehr modernen Designs im Shop verkauft. Zu erhalten sind die Geräte zum Espresso kochen meist auch in vielen unterschiedlichen Farben. Die Klassiker sind dabei Schwarz, Silber, Weiß und Rot. Des Weiteren gibt es unter den vielen Espressokocher Modellen verschiedene Größen. So kann zwischen Geräten gewählt werden, die lediglich eine Tasse oder zwei Tassen Espresso zubereiten oder es wird sich für ein Gerät zum Espresso kochen entschieden, das sechs Tassen oder sogar zehn Tassen während eines Kochvorganges zubereiten kann.

Wenn Sie sich unschlüssig sind für welchen Espressokocher Sie sich entscheiden sollen dann nehmen Sie neben dem Espressokocher Test ebenfalls Erfahrungsberichte, Empfehlungen und Bewertungen von anderen Espressokocher Nutzern als Entscheidungshilfe.

Weitere Marken:

  • Allega
  • Ilsa
  • Cilio
  • Giannini
Firma Bialetti ROMMELSBACHER ElektroHausgeräte GmbH WMF AG
Gründungsjahr 1919 1928 1853
Besonderheiten
  • Sendungsverfolgung möglich
  • auf Kaffee- und Küchenprodukte spezialisiert
  • auf verschiedenen Messen vertreten
  • Produkte für gesundes Kochen und Konservieren
  • umweltbewusster Umgang mit Ressourcen
  • hoher Qualitätsanspruch

Vor- und Nachteile der Espressokocher

  • manuelle Zubereitung von Kaffee und Espresso
  • sehr starker Kaffeegeschmack
  • erfordert etwas Übung bei der Zubereitung

Espressokocher erweisen sich im Espressokocher Test als klassische Kaffeemaschinen

Wer morgens viel Zeit besitzt und einen sehr intensiven Kaffee bevorzugt, der sollte sich die Espressokocher der zahlreichen Hersteller anschauen. Espressokocher sind für die manuelle Zubereitung gedacht und werden lediglich mit heißem Wasser und dem passenden Pulver bedient. Wer besonders starken Kaffeegeschmack sucht, der kann die Kaffee- oder Espressobohnen im Vorfeld selbst mahlen. Viele Hersteller verkaufen Kaffeemühlen als Zubehör zum Kocher.

Für den Fall, dass die Espressokocher Sie überzeugt haben, dann schauen Sie sich die zahlreichen Angebote im Online-Shop an. Dort gibt es sowohl Espressokocher günstig und billig zu kaufen als auch Modelle zu hohen Preisen. Informieren Sie sich vor dem Espressokocher kaufen über die verschiedenen Funktionen mit dem Espressokocher Vergleich und vergessen Sie den Preisvergleich nicht. Denn nur so werden Sie ein gutes und günstiges Schnäppchen für Ihren neuen Espressokocher finden. Nachdem Sie sich für ein Modell entschieden haben, wird in den meisten Online-Shops nur noch nach der gewünschten Zahlungs- und Versandart gefragt und dann können Sie den Espressokocher bestellen.

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