Tipps zur Wartung der Espressomaschine

Philips EspressomaschinenKaffee- und Espressogenuss aus Vollautomaten oder speziell dafür gedachten Espressomaschinen kommt nicht von ungefähr. Auch die Reinigung und Wartung spielen eine wichtige Rolle, wenn es um den vollendeten Genuss des beliebten Wachmachers geht. Worauf es bei der Wartung einer Espressomaschine ankommt, verrät Ihnen dieser Ratgeber.

Richtig entkalken

Tipps zur Wartung der EspressomaschineWer eine Espressomaschine besitzt, muss wie bei vielen anderen Geräten im Haushalt auch darauf achten, dass die Maschine nicht verkalkt. In einer Stadt zu leben, in der das Wasser bekanntlich sehr kalkfrei ist, reicht in diesem Fall leider nicht aus. Um den bestmöglichen Betrieb der Espressomaschine zu gewährleisten ist es wichtig, die Maschine regelmäßig zu entkalken. Sicherlich nicht so oft, als wenn Sie sehr kalkhaltiges Wasser hätten, aber dennoch in regelmäßigen Abständen.

Wie oft eine Espressomaschine entkalkt werden sollte, muss individuell entschieden werden, da dieser Faktor von der Filterung des Wassers und vom generellen Kalkgehalt abhängig ist. Wenn Sie beispielsweise pro Woche ca. drei bis vier Espresso trinken, dann ist es nicht viel Wasser, das zu Kalk führen kann.

Trinken Sie allerdings 3-4 Tassen Espresso pro Tag, dann sprechen wir schon von gut 30 Litern, die monatlich durch die Espressomaschine laufen und demzufolge für viel Kalk sorgen können.

Selbst wenn Sie eine gefilterte Maschine besitzen, sollten Sie auf jeden Fall regelmäßige Entkalkungen durchführen. Zu oft sollten Sie Ihr Espressomaschinen-Modell allerdings auch nicht entkalken, da die Maschine damit beansprucht wird, was wiederum nicht nötig ist, wenn die Entkalkung gar nicht nötig gewesen wäre.

Täglich pflegen

Auch die tägliche Reinigung der Maschine, vor allem in Kombination mit der Nutzung, ist das A und O eines leckeren Espressos. Bei Siebträgermaschinen stellt die Reinigung der Espressomaschine allerdings kaum Stress dar.

  • Wasser: Wurde das Wasser schon längere Zeit nicht verwendet (beispielsweise nach dem Urlaub), so sollten Sie es in jedem Fall ausleeren, den Behälter mit klarem Wasser ausspülen und frisches Wasser in den Behälter nachfüllen.
  • Milchdüse: Sollte Ihre Espressomaschine mit einer Milchdüse ausgestattet sein, so sollte diese vor der Verwendung kurz weit aufgedreht werden. Auf diese Weise schiebt sich das erste Kondenswasser der Düse aus dem Dampfrohr und die Düse wird zudem von eventuellen Bakterien befreit.

Tipp! Generell sollten Sie bei der Verwendung einer Milchdüse immer darauf achten, das Dampfrohr nach dem Aufschäumen schnell aus der Milch zu ziehen. Der Hintergrund: Durch potenziellen Überdruck wird Milch in das Rohr gezogen, in dem sich anschließend Bakterien ablagern können. Es ist zudem wichtig, die Düse nach der Verwendung kurz mit einem Lappen zu reinigen und den Dampf nochmals aufdrehen, um alle Milchreste aus der Dampflanze zu drücken.

Reinigungsschritt Zyklus
Wasser auffüllen täglich
Wassertank reinigen täglich
Prüfen ob die Tankdichtung Silikonfett benötigt wöchentlich
Sud- und Restwasserlade entleeren mindestens wöchentlich
Brühgruppe abspülen mindestens wöchentlich
Gehäuse abwischen mindestens wöchentlich
Entkalken monatlich bis halbjährlich – siehe ergänzende Hinweise in diesem Artikel

Vor- und Nachteile der regelmäßigen Wartung einer Espressomaschine

  • deutlich längere Lebenszeit der Espressomaschine
  • bei weniger Nutzung seltene Wartung nötig
  • kostengünstig
  • zusätzlicher Aufwand

Wartung der Brühgruppe

Auch die Brühgruppe einer Espressomaschine gehört zur regelmäßigen Wartung dazu. Jeder hat hier seinen eigenen Stil und viele Wege führen in dem Fall nach Rom. Wir können empfehlen, bei täglicher Benutzung der Espressomaschine die Brühgruppe jeden Abend mit einem Brühgruppenreiniger und einem Blindsieb zu pflegen.

Tipp! Wer diese Reinigung regelmäßig durchführt, für den reicht im Normalfall eine einfache Reinigung mit Leerbezug (also einfaches Spülen mit heißem Wasser) vollkommen aus. Wenn die Reinigung seltener durchgeführt wird, brennen sich die Rückstände häufig in die Brühgruppe ein und sind schwieriger zu säubern.

Es lohnt sich außerdem, Wasser ohne Espresso durch die Espressomaschine laufen zu lassen, wenn die Maschine erst einmal warm ist. Diesen Schritt können Sie vor dem Ausschalten der Espressomaschine nochmals wiederholen, um auf der sicheren Seite zu sein, was die Wartung und Pflege Ihrer Maschine angeht.

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